+200.000Operationserfahrungen
Prof. Dr. Efekan Coşkunseven Laser-Refraktive Chirurgie
Individuelle Ansätze bei Sehfehlern und internationaler Referenzstandard
Premieren in der Türkei und weltweit
Er ist weltweit anerkannt im Bereich Keratokonus und hat mit seinen entwickelten Behandlungsprotokollen zahlreiche Ärzte ausgebildet.
Laserrefraktive Chirurgie
Die laserrefraktive Chirurgie ist ein chirurgisches Behandlungsverfahren zur Korrektur von Sehfehlern wie Myopie, Hyperopie und Astigmatismus. Diese Behandlung basiert darauf, die Form der Hornhaut im Auge mithilfe eines Lasers zu verändern. Dadurch wird das Licht präziser auf die Netzhaut fokussiert und Sehfehler werden korrigiert.

Was ist ein Refraktionsfehler?
Ein Refraktionsfehler ist eine Sehbeeinträchtigung, die dadurch entsteht, dass das Auge das Licht nicht korrekt brechen kann. Diese Zustände werden in der Regel durch Unregelmäßigkeiten in der Krümmung der Hornhaut oder in der Länge des Auges verursacht. Die häufigsten Refraktionsfehler sind Myopie, Hyperopie und Astigmatismus.
Myopie (Kurzsichtigkeit):
Myopie führt dazu, dass entfernte Objekte unscharf erscheinen. Dies entsteht, wenn das Auge zu lang ist oder die Hornhaut zu stark gekrümmt ist, sodass das Licht vor der Netzhaut fokussiert wird.
Hyperopie (Weitsichtigkeit):
Bei der Hyperopie ist das Auge zu kurz oder die Hornhaut zu flach, wodurch das Licht hinter der Netzhaut fokussiert wird. In diesem Fall fällt es schwer, nahe Objekte klar zu sehen.
Astigmatismus:
Astigmatismus entsteht durch eine unregelmäßige Krümmung der Hornhaut oder der Linse, wodurch sowohl nahe als auch entfernte Objekte unscharf erscheinen.
Refraktionsfehler können den Alltag negativ beeinflussen, lassen sich jedoch mit verschiedenen Behandlungsmethoden korrigieren.
Was ist laserrefraktive Chirurgie?
Die laserrefraktive Chirurgie ist ein chirurgisches Behandlungsverfahren zur Korrektur von Sehfehlern wie Myopie, Hyperopie und Astigmatismus. Diese Behandlung basiert darauf, die Form der Hornhaut im Auge mithilfe eines Lasers zu verändern. Dadurch wird das Licht präziser auf die Netzhaut fokussiert und Sehfehler werden korrigiert.
Die Laserchirurgie zielt darauf ab, die Lebensqualität zu verbessern, indem sie die Notwendigkeit von Brillen oder Kontaktlinsen reduziert oder vollständig beseitigt. Mit verschiedenen Lasertechniken wie LASIK, PRK und Lentikelchirurgie (SMILE) können Patienten schnelle und effektive Ergebnisse erzielen.
LASIK (Laser Assisted In Situ Keratomileusis):
Die LASIK ist eine der beliebtesten Methoden der Laser-Augenchirurgie. Dabei wird an der Vorderseite des Auges, also an der Hornhaut, eine dünne Lamelle (Flap) gebildet. Anschließend wird das darunterliegende Hornhautgewebe mithilfe eines Lasers neu geformt. Dadurch wird die Fokussierungsfähigkeit des Auges verbessert und der Sehfehler korrigiert. Zum Schluss wird die Lamelle wieder zurückgelegt und heilt von selbst.
PRK (Photorefraktive Keratektomie):
Bei der PRK wird die Oberfläche der Hornhaut direkt mit einem Laser neu geformt. Während des Eingriffs wird die äußerste Schicht der Hornhaut (Epithel) manuell oder mithilfe eines Lasers (No-Touch-Technik) entfernt. Danach wird die darunterliegende Hornhautschicht modelliert. Die Epithelschicht regeneriert sich anschließend von selbst, was in der Regel einige Tage dauert.
Lentikelchirurgie (SMILE – Small Incision Lenticule Extraction):
Diese Methode ist neuer als LASIK und PRK. Dabei wird im Inneren der Hornhaut mithilfe eines Lasers ein dünnes Gewebestück (Lentikel) erzeugt und durch einen kleinen Schnitt entfernt. Diese Methode wird in der Regel zur Behandlung von Myopie eingesetzt.
Für wen ist sie geeignet?
Personen mit refraktionsbedingten Sehproblemen, gesunder Augenstruktur und stabiler Sehstärke können Kandidaten für eine Laserchirurgie sein.
Refraktive Chirurgie-Erfahrungen von Efekan Coşkunseven
Doç. Dr. Efekan Coşkunseven beschäftigt sich seit 1996 mit der refraktiven Chirurgie und war von 2003 bis 2023 als Direktor der Abteilung für refraktive Chirurgie im Dünya Göz Krankenhaus tätig. Er hat mehr als 40.000 LASIK- und über 120.000 iLASIK-Operationen durchgeführt.
Fortgeschrittene chirurgische Ausbildung (2000)
Er erhielt eine fortgeschrittene Ausbildung in refraktiver Chirurgie bei Prof. Ioannis Pallikaris (Universität Kreta), einem der Begründer der Laserchirurgie.
Erster WaveLight Excimer Laser in der Türkei (2001)
Er führte die erste LASIK-Operation in der Türkei mit dem WaveLight Excimer Laser durch.
Erster Intralase Laser in der Türkei (2003)
Er war der erste Chirurg in der Türkei, der eine LASIK-Operation mit dem Intralase Femtosekundenlaser durchführte.
Internationale Ausbildertätigkeit (2004)
Er wurde von Johnson & Johnson (AMO, Kalifornien, USA) als internationaler Intralase Proctor (Ausbilder) ausgewählt und gehört weiterhin zu den wenigen weltweit autorisierten Trainern.
Erste Epilasik- und CK-Operationen (2003–2004)
Er führte die erste Epilasik-Operation (2003) und die erste Conductive Keratoplasty (CK)-Operation (2004) in der Türkei durch.
Pionierarbeit bei PresbyLASIK und kornealen Inlays (2006)
Er war ein Pionier in der Türkei bei PresbyLASIK (Laserbehandlungen für das Nahsehen) und kornealen Inlays (KAMRA, 2006).
Innovative Laseranwendungen
Er führte erstmals in der Türkei Anwendungen wie Wavefront, TopoLASIK und Q-Value LASIK ein.
Premieren mit innovativen Geräten
Mit Geräten wie Schwind Mikrokeratom, Moria M2 und Hansatome XP gehörte er zu den ersten Ärzten, die zahlreiche Laseroperationen in der Türkei durchführten.
LASIK-, PRK- und SMILE-Methoden
Jede Laserchirurgiemethode bietet unterschiedliche Vorteile, je nach den Bedürfnissen des Patienten und der Struktur des Auges. Ein Vergleich dieser Methoden kann Ihnen helfen, herauszufinden, welche Technik für Sie am besten geeignet ist.
|
Methode |
Vorteile |
Nachteile |
|---|---|---|
|
LASIK |
|
Nicht geeignet bei sehr dünner Hornhaut. |
|
PRK |
Geeignet für Patienten mit dünner Hornhaut |
Die Heilungszeit ist länger, und anfangs können stärkere Beschwerden und Schmerzen auftreten. |
|
SMILE |
Kleinerer Schnitt, geringeres Risiko für trockene Augen |
Begrenztere Indikationen, kann nur bei bestimmten Myopiegraden angewendet werden. |
Welche dieser Methoden für Sie geeignet ist, wird nach einer ausführlichen Untersuchung durch Ihren Augenarzt bestimmt.
Empfehlung
Jede Lasermethode wird entsprechend der Augenstruktur des Patienten, der Art des Refraktionsfehlers und den individuellen Bedürfnissen ausgewählt.
Eignung für die Laserbehandlung
Nicht jeder Patient ist für eine Laser-Augenchirurgie geeignet. Vor einer Laserbehandlung sollten folgende Kriterien berücksichtigt werden:
Alter:
In der Regel sind Personen über 18 Jahre geeignet, deren Sehwerte sich im letzten Jahr nicht verändert haben. Eine stabile Sehstärke sorgt dafür, dass die Behandlung langfristig wirksam bleibt.
Augengesundheit:
Die Struktur und der allgemeine Gesundheitszustand der Augen sind entscheidend für die Eignung zur Laserchirurgie.
Detaillierte Augenuntersuchung:
Um festzustellen, ob Sie für eine Laseroperation geeignet sind, wird eine umfassende Augenuntersuchung durchgeführt. Dabei werden Ihre Augenstruktur, Hornhautdicke, Augeninnendruck und eventuelle Trockenheit der Augen beurteilt. Zudem wird Ihre Sehstärke genau bestimmt.
Topographie und weitere Tests:
Es werden Untersuchungen wie die Hornhauttopographie (zur Darstellung der Hornhautoberfläche) sowie weitere Tests, einschließlich Untersuchungen mit Augentropfen, durchgeführt.
Brillen- und Kontaktlinsennutzung:
Wenn Sie Kontaktlinsen tragen, sollten diese vor der Operation für eine gewisse Zeit abgesetzt werden. Dies ist wichtig, damit die Hornhaut in ihren natürlichen Zustand zurückkehrt (in der Regel etwa 1 Woche bei weichen Linsen, bei harten Linsen länger).
Allgemeiner Gesundheitszustand:
Erkrankungen wie Diabetes, Autoimmunerkrankungen oder Augeninfektionen können die Laserchirurgie riskanter machen. Der allgemeine Gesundheitszustand ist daher ein wichtiger Faktor bei der Beurteilung der Eignung.
Schwangerschaft und Stillzeit:
Während dieser Phasen können hormonelle Veränderungen zu vorübergehenden Schwankungen der Sehstärke führen, weshalb eine Laserbehandlung nicht empfohlen wird.
Da die Augenstruktur bei jedem Menschen unterschiedlich ist, wird Ihre Eignung für die Laserbehandlung durch eine ausführliche Untersuchung durch Ihren Arzt individuell bestimmt.
Für wen ist sie geeignet?
Personen mit gesunder Augenstruktur, stabiler Sehstärke und geeignetem allgemeinen Gesundheitszustand können Kandidaten für eine Laserchirurgie sein.
Operationsablauf und postoperative Heilungsphase
Die laserrefraktive Chirurgie ist in der Regel ein kurzer, ambulant durchgeführter Eingriff, bei dem während der Behandlung keine Schmerzen verspürt werden. Die gesamte Behandlungsdauer für beide Augen beträgt etwa 15–20 Minuten. Nach dem Eingriff beginnt sich das Sehvermögen in der Regel schnell zu verbessern.
Operationsablauf
Vorbereitung:
Vor der Operation werden lokal betäubende Augentropfen verabreicht. Diese sorgen dafür, dass während des Eingriffs keine Schmerzen empfunden werden. Sie bleiben während der gesamten Behandlung wach, jedoch sind Ihre Augen betäubt.
Sterile Umgebung:
Der Bereich um das Auge wird steril vorbereitet, und Ihr Kopf wird in eine bequeme und stabile Position gebracht.
Eingriff:
Je nach Operationsmethode können die einzelnen Schritte variieren. Der Eingriff dauert in der Regel 10–15 Minuten, während die eigentliche Laserbehandlung am Auge deutlich kürzer ist (meist zwischen 10–15 Sekunden und einer Minute).
Heilungsphase
Frühe Heilungsphase:
Nach einer LASIK-Behandlung wird in der Regel bereits innerhalb eines Tages eine klare Sicht erreicht. Bei PRK und SMILE kann dies einige Tage dauern. Bei PRK kann es während der Heilung des Epithels mehrere Wochen zu verschwommenem Sehen kommen.
Erste Wochen:
Während der Heilungsphase erfolgen regelmäßige Kontrolluntersuchungen, und die verordneten Augentropfen müssen konsequent angewendet werden. In der ersten Woche sollte das Reiben der Augen vermieden sowie staubige und verschmutzte Umgebungen gemieden werden.
Mögliche Komplikationen:
Obwohl die Laserchirurgie als sicher gilt, können in seltenen Fällen Komplikationen auftreten:
-
Trockene Augen
-
Halos oder Lichtkreise bei Nacht
-
Risiko von Infektionen
-
Leichte Rückkehr der Sehstärke
Ihr Arzt wird Ihnen Augentropfen verschreiben und Empfehlungen geben, um Ihre Augen nach der Operation optimal zu schützen.
Unsere Empfehlung
Personen, die sich aufgrund von refraktiven Sehfehlern einer Laseroperation unterziehen, sollten besonders auf den Heilungsprozess nach dem Eingriff achten.
Risiken und Erfolgsrate der Laserchirurgie
Die laserrefraktive Chirurgie ist eine sichere und effektive Methode, die weltweit von Millionen von Menschen bevorzugt wird. Wie bei jedem chirurgischen Eingriff bestehen jedoch auch hier gewisse Risiken und Nebenwirkungen.
Erfolgsrate:
Die Erfolgsrate der laserrefraktiven Chirurgie ist sehr hoch, und die meisten Patienten erreichen eine klare Sicht. Methoden wie LASIK, PRK und SMILE ermöglichen es einem Großteil der Patienten, auf Brille oder Kontaktlinsen zu verzichten. In der Regel wird bereits wenige Tage nach dem Eingriff eine klare Sicht erreicht. Der Erfolg hängt von der Augenstruktur, der Hornhautdicke und der Sehstärke vor der Operation ab. Bei geringeren Sehfehlern ist die Erfolgsrate höher, während bei höheren Werten eventuell eine leichte Nachkorrektur erforderlich sein kann. Insgesamt sind die meisten Patienten mit dem Ergebnis sehr zufrieden.
Risiken:
Trockene Augen:
Die häufigste Komplikation nach einer Laserbehandlung sind trockene Augen. Diese sind meist vorübergehend und können mit Augentropfen behandelt werden.
Halos bei Nacht:
Einige Patienten können beim nächtlichen Autofahren oder in hell beleuchteten Umgebungen Halos oder Blendungen wahrnehmen.
Rückkehr des Sehfehlers:
In seltenen Fällen kann der korrigierte Sehfehler im Laufe der Jahre teilweise zurückkehren. In solchen Fällen kann eine zusätzliche Behandlung erforderlich sein.
Diese Risiken sind selten und in den meisten Fällen vorübergehend. Es ist wichtig, vor der Operation die Risiken und Erfolgsaussichten ausführlich mit Ihrem Arzt zu besprechen.
Für wen ist sie geeignet?
Die Laserchirurgie ist eine geeignete Option für Personen, die ohne Brille oder Kontaktlinsen leben möchten und über eine entsprechende Augengesundheit verfügen.
Häufig gestellte Fragen
Für detaillierte Informationen kontaktieren Sie uns bitte.
Fehler: Kontaktformular wurde nicht gefunden.

