keratokonus
Keratokonus Athens-Protokoll
Das Athens-Protokoll ist die Anwendung von topografiegeführtem Laser (PRK) und Crosslinking (CXL) in derselben Sitzung zur Behandlung des Keratokonus. Es korrigiert die Hornhaut und stoppt gleichzeitig das Fortschreiten der Erkrankung.
Prof. Dr. Efekan Coşkunseven
Augenheilkunde · Istanbul
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Kurzantwort
Das Athens-Protokoll ist eine kombinierte Keratokonus-Behandlung, bei der in derselben Sitzung die Hornhautoberfläche mit topografiegeführtem Laser korrigiert und die Hornhautstruktur mit Crosslinking (CXL) gestärkt wird. Es reduziert den unregelmäßigen Astigmatismus und stoppt das Fortschreiten.
Was ist das Athens-Protokoll?
Das Athens-Protokoll ist die Anwendung von topografiegeführtem Laser (PRK) gemeinsam mit Crosslinking in derselben Sitzung zur Behandlung des Keratokonus. Diese Methode ist ein kombinierter Ansatz, der darauf abzielt, das Fortschreiten der Erkrankung zu stoppen und die Hornhautoberfläche zu korrigieren.
Was bewirkt es?
Der Eingriff erfolgt in zwei Phasen:
- Topografiegeführter Laser: Anhand der Hornhautkarte wird die Oberfläche angepasst, der unregelmäßige Astigmatismus wird reduziert.
- Crosslinking (CXL): Mit UV-A-Licht wird die Hornhautstruktur gestärkt, das Fortschreiten wird gestoppt.
Das Ergebnis ist, dass sowohl die Hornhaut korrigiert als auch das Fortschreiten der Erkrankung gestoppt wird.
Für wen geeignet?
- Frühes und mittleres Stadium des Keratokonus (Stadium 1–2, ausgewähltes Stadium 3)
- Patienten mit ausreichender Hornhautdicke
- Patienten mit hohem unregelmäßigem Astigmatismus
- Patienten, die mit Brille nicht scharf sehen können
Der Behandlungsablauf
Der Eingriff dauert etwa 45–60 Minuten:
- Entfernung der Epithelschicht
- Anwendung des topografiegeführten Lasers
- Eintropfen von Riboflavin
- UV-A-Licht (etwa 30 Minuten)
- Einsetzen einer Verbandkontaktlinse
Ergebnisse
Innerhalb der ersten 3–6 Monate:
- Der unregelmäßige Astigmatismus nimmt ab
- Das Nachtsehen verbessert sich
- Doppelbilder/Schattenbilder nehmen deutlich ab
- Der Brillenwert kann sinken
- Es kann eine Verbesserung von mindestens 1–3 Sehschärfezeilen beobachtet werden
Häufig gestellte Fragen
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Für wen ist das Athens-Protokoll geeignet?
Es ist geeignet für Patienten mit frühem und mittlerem Stadium des Keratokonus (Stadium 1–2, ausgewähltes Stadium 3), mit ausreichender Hornhautdicke, mit hohem unregelmäßigem Astigmatismus und die mit Brille nicht scharf sehen können.
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Wie wird der Eingriff durchgeführt?
Die Epithelschicht wird entfernt, topografiegeführter Laser wird angewendet, Riboflavin wird eingetropft und etwa 30 Minuten lang UV-A-Licht appliziert; anschließend wird eine Verbandkontaktlinse eingesetzt. Der Eingriff dauert etwa 45–60 Minuten.
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Häufig gemeinsam beurteilte Behandlungen
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Keratokonus-Behandlung
Keratokonus ist eine fortschreitende Augenerkrankung, bei der sich die Hornhaut im Laufe der Zeit verdünnt und sich nach vorne kegelförmig vorwölbt. Eine frühzeitige Diagnose und die geeignete Methodenwahl (Crosslinking/CXL, CAIRS und intrakorneale Ringsegmente) sind für die Kontrolle der Erkrankung von entscheidender Bedeutung.
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Korneale Kollagenvernetzung (CXL / Cross-Linking)
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