keratokonus
CAIRS-Behandlung (Natürlicher Hornhautring)
CAIRS (Corneal Allogenic Intrastromal Ring Segments) ist eine neuartige Ringmethode in der Keratokonus-Behandlung, bei der anstelle synthetischer Materialien aus natürlichem Hornhautgewebe hergestellte Segmente in die Hornhaut eingesetzt werden.
Prof. Dr. Efekan Coşkunseven
Augenheilkunde · Istanbul
{ KI · Erste Einschätzung }
onlineSprechen wir über Keratokonus

KI-Antworten ersetzen keine ärztliche Diagnose.
Kurzantwort
Bei CAIRS werden die in die Hornhaut eingesetzten Segmente aus natürlichem menschlichem Hornhautgewebe hergestellt. Diese natürlichen Segmente werden in mit dem Femtosekundenlaser geschaffene Kanäle eingesetzt, regulieren die Hornhautform, verbessern die Sehqualität und bieten eine hohe Biokompatibilität.
Was ist CAIRS?
CAIRS (Corneal Allogenic Intrastromal Ring Segments) ist eine moderne, in der Keratokonus-Behandlung eingesetzte chirurgische Technik. Sie beruht auf dem Prinzip, anstelle synthetischer Materialien natürliches Hornhautgewebe zu verwenden.
Sie beruht darauf, dass die in die Hornhaut eingesetzten Segmente aus natürlichem menschlichem Hornhautgewebe hergestellt werden. Mithilfe der Femtosekundenlaser-Technologie werden in der Hornhaut präzise Kanäle geschaffen, in die diese natürlichen Hornhautsegmente eingesetzt werden.
Grundlegende Ziele
- Die Hornhautform regelmäßiger zu gestalten
- Die Sehqualität zu verbessern
- Den Übergang zu einer Hornhauttransplantation hinauszuzögern
- Die Verträglichkeit von Kontaktlinsen zu verbessern
Vorteile
- Hohe Biokompatibilität (durch die Verwendung natürlichen Gewebes)
- Verbesserte Gewebeverträglichkeit
- Geringeres Risiko einer Fremdkörperreaktion
- Präzise Anwendung mittels Femtosekundenlaser
Heilung nach der Operation
- Erster Tag: Leichtes Stechen und Tränen möglich
- Erste Woche: Das Sehen beginnt sich zu schärfen
- Erster Monat: Eine Qualitätssteigerung wird spürbar
- Volle Stabilisierung: Einige Monate
Die Eignung wird nach einer ausführlichen Untersuchung festgestellt; das Verfahren ist nicht für jeden Keratokonus-Patienten geeignet.
Häufig gestellte Fragen
-
Was ist der Unterschied zwischen CAIRS und klassischen Ringen (Intacs/Keraring)?
Klassische Ringe werden aus synthetischem (biokompatiblem Kunststoff-)Material hergestellt, während CAIRS aus natürlichem menschlichem Hornhautgewebe angefertigt wird. Dies bietet eine hohe Biokompatibilität und eine bessere Gewebeverträglichkeit und verringert das Risiko einer Fremdkörperreaktion.
-
Ist CAIRS für jeden geeignet?
Die Eignung wird nach einer ausführlichen Untersuchung festgestellt; das Verfahren ist nicht für jeden Keratokonus-Patienten geeignet.
Verwandte Themen
Häufig gemeinsam beurteilte Behandlungen
-
Intrakorneale Ringimplantation (Intacs / Keraring)
Bei Keratokonus und Hornhautverformungen werden transparente Ringe (Intacs / Keraring) in die Hornhaut eingesetzt, um deren Form zu regulieren; die Hornhautkrümmung wird reduziert, der Astigmatismus verringert und die Sehqualität verbessert.
-
Keratokonus-Behandlung
Keratokonus ist eine fortschreitende Augenerkrankung, bei der sich die Hornhaut im Laufe der Zeit verdünnt und sich nach vorne kegelförmig vorwölbt. Eine frühzeitige Diagnose und die geeignete Methodenwahl (Crosslinking/CXL, CAIRS und intrakorneale Ringsegmente) sind für die Kontrolle der Erkrankung von entscheidender Bedeutung.
-
Korneale Kollagenvernetzung (CXL / Cross-Linking)
CXL ist eine Methode zur Behandlung des Keratokonus, die die strukturelle Widerstandsfähigkeit der Hornhaut erhöht, um das Fortschreiten der Erkrankung zu stoppen. In der Türkei wurde sie erstmals im Jahr 2004 von Prof. Dr. Efekan Coşkunseven angewendet.
Klinik
Termin vereinbaren
Ihre Angaben erreichen die Klinik von Prof. Dr. Efekan Coşkunseven. Eine Antwort erfolgt innerhalb von 24 Stunden.