+200.000Operationserfahrung
Prof. Dr. Efekan Coşkunseven Keratokonus & Hornhauterkrankungen
Erfahrung in der Keratokonus-Behandlung und internationaler Referenzansatz
Premieren in der Türkei und weltweit
Er ist eine weltweit anerkannte Persönlichkeit im Bereich Keratokonus und hat mit den von ihm entwickelten Behandlungsprotokollen zahlreiche Ärzte ausgebildet.
CAIRS-Operation in der Keratokonus-Behandlung
CAIRS-Operation bei Keratokonus
Die CAIRS-Technik (Corneal Allogenic Intrastromal Ring Segments) ist ein modernes chirurgisches Verfahren zur Behandlung des Keratokonus. Obwohl sie in der medizinischen Literatur als operative Methode beschrieben wird, wird sie im klinischen Alltag häufig als „CAIRS-Operation“ bezeichnet.
Keratokonus ist eine fortschreitende Erkrankung, bei der die Hornhaut dünner wird und sich nach vorne vorwölbt. Die dadurch entstehenden Unregelmäßigkeiten führen zu unscharfem Sehen, Lichtstreuung, Doppelbildern und insbesondere zu Problemen beim Nachtsehen.
Das Ziel moderner Keratokonus-Behandlungen ist nicht nur die Verbesserung der Sehkraft, sondern auch die Stabilisierung der Hornhautstruktur, die Kontrolle des Krankheitsverlaufs sowie die Vermeidung oder Verzögerung einer Hornhauttransplantation. Die CAIRS-Operation stellt hierfür eine innovative chirurgische Option dar.
Was ist die CAIRS-Operation?
Bei der CAIRS-Methode werden keine synthetischen Implantate verwendet, sondern Segmente aus natürlichem menschlichem Hornhautgewebe in die Hornhaut eingesetzt. Dadurch wird eine bessere biologische Verträglichkeit erreicht und die Hornhaut auf eine physiologischere Weise unterstützt.
Das Ziel der Behandlung ist es, die Form der Hornhaut zu regulieren und die Sehqualität zu verbessern.
Vorteile der CAIRS-Operation
- Verwendung von natürlichem Gewebe → hohe Biokompatibilität
- Verbesserung der Hornhautform
- Steigerung der Sehqualität
- Möglichkeit, eine Hornhauttransplantation hinauszuzögern oder zu vermeiden
- Präzise und sichere Anwendung mittels Femtosekundenlaser
Grundprinzip der CAIRS-Technik
Die eingesetzten Segmente unterstützen mechanisch die Hornhautkrümmung. Der entscheidende Unterschied zu klassischen Ringsegmenten besteht darin, dass das verwendete Material biologischen Ursprungs ist.
Dies führt zu:
- besserer Gewebeverträglichkeit
- geringerem Risiko für Fremdkörperreaktionen
- natürlicherer Unterstützung der Hornhautbiomechanik
Wie wird die CAIRS-Operation durchgeführt?
Die Behandlung erfolgt in mehreren präzise geplanten Schritten:
1. Voruntersuchung
- Hornhauttopographie und -tomographie
- Pachymetrie (Hornhautdicke)
- Sehschärfenmessung
- Untersuchung von Augenoberfläche und Netzhaut
2. Femtosekundenlaser
Mit hochpräziser Lasertechnologie werden Kanäle in der Hornhaut vorbereitet, in die die Segmente eingesetzt werden.
3. Implantation der Segmente
Die vorbereiteten natürlichen Hornhautsegmente werden in diese Kanäle eingesetzt und unterstützen die Hornhautstruktur.
Dauer und Ablauf
- Durchführung unter Tropfanästhesie
- Dauer: ca. 15–30 Minuten
- Kein stationärer Aufenthalt erforderlich
- Entlassung in der Regel am selben Tag
Nach der Operation
In den ersten Stunden können auftreten:
- leichtes Fremdkörpergefühl
- Tränenfluss
- Lichtempfindlichkeit
- vorübergehend schwankende Sehschärfe
Diese Beschwerden klingen meist rasch ab.
Heilungsverlauf
- Erster Tag: leichte Beschwerden, verschwommenes Sehen möglich
- Erste Woche: schrittweise Besserung
- Erster Monat: zunehmende Stabilisierung der Hornhaut
- Endergebnis: Stabilisierung der Sehkraft innerhalb mehrerer Monate
Für wen ist die CAIRS-Operation geeignet?
- Patienten mit diagnostiziertem Keratokonus
- Personen mit unzureichender Sehqualität trotz Brille
- Patienten mit Kontaktlinsenunverträglichkeit
- Patienten, die eine Hornhauttransplantation vermeiden möchten
Die Eignung wird stets individuell anhand detaillierter Untersuchungen bestimmt.
Ist die CAIRS-Operation schmerzhaft?
Die Operation erfolgt unter Tropfanästhesie und ist schmerzfrei.
Nach dem Eingriff können leichte Beschwerden auftreten, die jedoch in der Regel schnell abklingen.
Ist die Behandlung dauerhaft?
Die CAIRS-Methode bietet eine langfristige strukturelle Unterstützung der Hornhaut. Da Keratokonus jedoch fortschreiten kann, sind regelmäßige Kontrollen notwendig.
CAIRS im Vergleich zu anderen Methoden
Kontaktlinsen:
- verbessern das Sehen, behandeln jedoch nicht die Ursache
Hornhauttransplantation:
- notwendig bei fortgeschrittenen Stadien
- aufwendiger Eingriff mit längerer Heilungszeit
CAIRS:
- kann früher eingesetzt werden
- stabilisiert die Hornhautstruktur
- kann eine Transplantation hinauszögern oder vermeiden
Nachsorge und Alltag
- Rückkehr zu leichten Alltagsaktivitäten meist am nächsten Tag möglich
- Arbeitsfähigkeit oft nach wenigen Tagen
- körperlich belastende Aktivitäten nur nach ärztlicher Freigabe
Wichtige Hinweise:
- Augen nicht reiben
- Augentropfen regelmäßig anwenden
- Kontrolltermine einhalten
Fazit
Die CAIRS-Operation ist eine moderne, biologisch orientierte chirurgische Methode zur Behandlung des Keratokonus. Durch den Einsatz natürlicher Hornhautsegmente bietet sie eine hohe Verträglichkeit und unterstützt die Hornhautstruktur auf physiologische Weise.
Bei geeigneten Patienten stellt sie eine effektive Option dar, um die Sehqualität zu verbessern und den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen.



