+200.000Operationserfahrung
Prof. Dr. Efekan Coşkunseven Keratokonus & Hornhauterkrankungen
Erfahrung in der Keratokonus-Behandlung und internationaler Referenzansatz
Premieren in der Türkei und weltweit
Er ist eine weltweit anerkannte Persönlichkeit im Bereich Keratokonus und hat mit den von ihm entwickelten Behandlungsprotokollen zahlreiche Ärzte ausgebildet.
Was ist das Athens-Protokoll?
Was ist das Athens-Protokoll?
Das Athens-Protokoll ist einer der fortschrittlichsten kombinierten Behandlungsansätze bei Keratokonus. Es kombiniert eine topographiegeführte PRK (Laserbehandlung) mit anschließendem Cross-Linking (CXL) – in derselben Sitzung.
Das bedeutet:
- Die Hornhaut wird optisch korrigiert
- und gleichzeitig biomechanisch stabilisiert
Damit unterscheidet sich dieses Verfahren deutlich von einer alleinigen Cross-Linking-Behandlung.
Warum reicht Cross-Linking allein oft nicht aus?
Cross-Linking kann das Fortschreiten der Erkrankung effektiv stoppen.
Allerdings bleibt bei vielen Patienten:
- die Hornhautoberfläche unregelmäßig
- die Sehqualität eingeschränkt
👉 Die Erkrankung wird gestoppt, aber das Sehen verbessert sich nicht ausreichend.
Hier setzt das Athens-Protokoll an.
Grundprinzip des Athens-Protokolls
Ziel der Methode ist:
- Reduktion von Unregelmäßigkeiten der Hornhaut
- Verringerung des irregulären Astigmatismus
- Verbesserung der Symmetrie der Hornhaut
- anschließende Stabilisierung durch Cross-Linking
Ergebnis: Bessere Sehqualität + gestoppte Progression
Was macht die topographiegeführte PRK?
Diese Laserbehandlung ist individuell angepasst und basiert auf der Hornhautkarte:
- Abtragung erhöhter Bereiche
- Ausgleich von Vertiefungen
- Glättung der Hornhautoberfläche
Das Licht wird anschließend gleichmäßiger auf die Netzhaut fokussiert
Direkt danach: Cross-Linking
Nach der Laserbehandlung erfolgt im selben Eingriff das Cross-Linking:
- Stabilisiert die neue Hornhautform
- stärkt die Kollagenstruktur
- stoppt das Fortschreiten der Erkrankung
Vorteile des Athens-Protokolls
- Gleichmäßigere Hornhautform
- Reduktion von irregulärem Astigmatismus
- Weniger Lichtstreuung und Halos
- Verbesserung des Nachtsehens
- Reduktion der Brillen- oder Kontaktlinsenabhängigkeit
Für wen ist es geeignet?
Besonders geeignet für:
- Patienten mit frühem bis mittlerem Keratokonus
- ausreichender Hornhautdicke
- deutlicher Oberflächenunregelmäßigkeit
- unzureichender Sehqualität mit Brille
In welchem Stadium wird es angewendet?
Optimal:
- Stadium 1–2 (teilweise Stadium 3)
Nicht geeignet:
- fortgeschrittener Keratokonus (sehr dünne Hornhaut)
In fortgeschrittenen Fällen ist meist keine sichere Laserbehandlung mehr möglich.
Kann es bei jungen Patienten angewendet werden?
Ja – besonders sinnvoll bei jungen Patienten, da:
- die Erkrankung schneller fortschreitet
- frühzeitig eingegriffen werden kann
- sowohl Stabilisierung als auch Sehverbesserung erreicht wird
Ablauf (kurz zusammengefasst)
- Entfernung des Epithels
- Topographiegeführte PRK
- Riboflavin (Vitamin B2)
- UV-A-Bestrahlung (Cross-Linking)
- Bandage-Kontaktlinse
⏱️ Gesamtdauer: ca. 45–60 Minuten
🏠 Entlassung: am selben Tag
Heilungsverlauf
- Erste 3 Tage: Brennen, Lichtempfindlichkeit
- 3–5 Tage: Epithelschluss
- 1–3 Monate: Sehverbesserung beginnt
- 3–6 Monate: endgültige Stabilisierung
Wie stark verbessert sich das Sehen?
Studien zeigen:
- Verbesserung um 1–3 Sehzeilen (oder mehr) möglich
Wichtig:
Ziel ist nicht „perfekte Sicht“, sondern deutlich bessere Sehqualität
Weitere Effekte
- Reduktion von Doppel- und Schattenbildern
- Verbesserung beim Lesen und Bildschirmsehen
- deutlich bessere Nachtsicht (weniger Halos & Blendung)
Fazit
Das Athens-Protokoll ist eine hochmoderne, kombinierte Therapie, die:
✔ die Hornhaut formt
✔ die Erkrankung stoppt
✔ die Sehqualität deutlich verbessert
Bei geeigneten Patienten stellt es eine der effektivsten Behandlungsoptionen im modernen Keratokonus-Management dar.



