keratokonus
Topolaser (Topografiegeführter Excimerlaser)
Der Topolaser ist eine excimerlaserbasierte Behandlung, die individuell nach der Oberflächentopografie der Hornhaut geplant wird. Ziel ist es, Oberflächenunregelmäßigkeiten der Hornhaut zu korrigieren und die Sehqualität zu verbessern. Er wird in der Regel zur Stabilisierung gemeinsam mit CXL angewendet.
Prof. Dr. Efekan Coşkunseven
Augenheilkunde · Istanbul
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Kurzantwort
Der Topolaser ist eine excimerlaserbasierte Anwendung, die individuell nach der detaillierten Topografiekarte der Hornhaut geplant wird. Er reduziert Oberflächenunregelmäßigkeiten, verbessert das Nachtsehen und die Verträglichkeit von Kontaktlinsen; bei Keratokonus wird er mit kornealer Kollagenvernetzung (CXL) kombiniert.
Was ist der Topolaser?
Der Topolaser ist eine excimerlaserbasierte Behandlung, die individuell nach der Oberflächentopografie der Hornhaut geplant wird. Ziel ist es, Oberflächenunregelmäßigkeiten der Hornhaut zu korrigieren und die Sehqualität zu verbessern.
Wie funktioniert er?
- Spezielle Topografiegeräte erstellen eine detaillierte Karte der Hornhaut.
- Mithilfe einer computergestützten Simulation wird ein individueller Ablationsplan erstellt.
- Der Excimerlaser wird an den erforderlichen Stellen angewendet.
Anwendungsbereiche
- Hornhautoberflächenunregelmäßigkeit nach Keratokonus
- Unzureichende Sehqualität nach CXL (Kollagenvernetzung)
- Unregelmäßiger Astigmatismus
- Hornhautverformung nach Trauma oder Operation
Vorteile
- Gleichmäßigere Hornhautoberfläche
- Verbesserung des Nachtsehens
- Reduzierte Lichtstreuung
- Verbesserte Verträglichkeit von Kontaktlinsen
Kombination bei Keratokonus
In modernen Protokollen wird der Topolaser zur Stabilisierung gemeinsam mit kornealer Kollagenvernetzung (CXL) angewendet. Diese Kombination reduziert die Oberflächenunregelmäßigkeit und stabilisiert gleichzeitig die Kollagenstruktur biomechanisch.
Häufig gestellte Fragen
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Wo wird der Topolaser eingesetzt?
Er wird bei Hornhautoberflächenunregelmäßigkeiten nach Keratokonus, unzureichender Sehqualität nach CXL, unregelmäßigem Astigmatismus sowie bei Hornhautverformungen nach Trauma oder Operation eingesetzt.
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Wird er bei Keratokonus allein angewendet?
In modernen Protokollen wird der Topolaser zur Stabilisierung gemeinsam mit kornealer Kollagenvernetzung (CXL) angewendet. Diese Kombination reduziert die Oberflächenunregelmäßigkeit und stabilisiert gleichzeitig die Kollagenstruktur biomechanisch.
Verwandte Themen
Häufig gemeinsam beurteilte Behandlungen
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Keratokonus-Behandlung
Keratokonus ist eine fortschreitende Augenerkrankung, bei der sich die Hornhaut im Laufe der Zeit verdünnt und sich nach vorne kegelförmig vorwölbt. Eine frühzeitige Diagnose und die geeignete Methodenwahl (Crosslinking/CXL, CAIRS und intrakorneale Ringsegmente) sind für die Kontrolle der Erkrankung von entscheidender Bedeutung.
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Korneale Kollagenvernetzung (CXL / Cross-Linking)
CXL ist eine Methode zur Behandlung des Keratokonus, die die strukturelle Widerstandsfähigkeit der Hornhaut erhöht, um das Fortschreiten der Erkrankung zu stoppen. In der Türkei wurde sie erstmals im Jahr 2004 von Prof. Dr. Efekan Coşkunseven angewendet.
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Keratokonus Athens-Protokoll
Das Athens-Protokoll ist die Anwendung von topografiegeführtem Laser (PRK) und Crosslinking (CXL) in derselben Sitzung zur Behandlung des Keratokonus. Es korrigiert die Hornhaut und stoppt gleichzeitig das Fortschreiten der Erkrankung.
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