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Operationserfahrung

Prof. Dr. Efekan Coşkunseven Keratokonus & Hornhauterkrankungen

Erfahrung in der Keratokonus-Behandlung und
internationaler Referenzansatz

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Premieren in der Türkei und weltweit

2001
Er führte in der Türkei die erste LASIK-Operation mit dem Wavelight-Excimer-Laser durch.
2003
Er führte in der Türkei die erste LASIK-Operation mit dem Intralase-Femtosekundenlaser durch.
2004
Er führte in der Türkei die erste Hornhautvernetzung (CCL)
Behandlung durch.
2004
Er führte in der Türkei die erste Implantation von intrakornealen Ringen (ICRS) mit einem Femtosekundenlaser durch.
2004

Er gründete das erste Zentrum für die Diagnose und Behandlung von Keratokonus in der Türkei.
Danach
Er führte in der Türkei erstmals die TopoLaser-Behandlung sowie kombinierte
(Ring + CCL + Laser)-Therapien durch.

Er ist eine weltweit anerkannte Persönlichkeit im Bereich Keratokonus und hat mit den von ihm entwickelten Behandlungsprotokollen zahlreiche Ärzte ausgebildet.

Sehrehabilitation: Spezielle Kontaktlinsen

Nachdem das Fortschreiten der Erkrankung durch das Cross-Linking gestoppt wurde oder bei bereits stabilen Verläufen besteht das primäre Ziel darin, die Sehqualität zu verbessern. Die durch den Keratokonus verursachten Unregelmäßigkeiten der Hornhautoberfläche (irregulärer Astigmatismus) verhindern häufig eine klare Sicht mit herkömmlichen Brillen.

An dieser Stelle kommen spezielle Kontaktlinsen zum Einsatz, die diese Unregelmäßigkeiten effektiv ausgleichen und dafür sorgen, dass das Licht präzise auf einen Punkt fokussiert wird.

Formstabile, gasdurchlässige Kontaktlinsen (RGP-Linsen)

  • Funktionsprinzip:
    Diese Linsen sind – wie der Name bereits sagt – formstabil und behalten ihre feste Struktur. Sie passen sich nicht der unregelmäßigen Form der Hornhaut an, sondern liegen stabil auf ihr auf. Der Raum zwischen der Rückfläche der Linse und der Hornhaut wird mit der körpereigenen Tränenflüssigkeit gefüllt.

    Diese Flüssigkeitsschicht, auch als „Tränenlinse“ bezeichnet, gleicht Unebenheiten der Hornhaut vollständig aus und schafft eine optisch glatte Oberfläche. Dadurch wird das Licht optimal gebrochen und auf die Netzhaut fokussiert, was eine deutlich schärfere Sicht ermöglicht, als es mit einer Brille erreichbar ist.

     

  • Herausforderungen:
    Trotz der hohen Sehqualität ist der Tragekomfort aufgrund der festen Struktur im Vergleich zu weichen Kontaktlinsen geringer und erfordert eine Eingewöhnungszeit. Insbesondere bei stark ausgeprägten Keratokonusformen kann zudem die stabile Positionierung (Zentrierung) der Linse auf dem Auge erschwert sein.


Sklerale Kontaktlinsen

  • Funktionsprinzip und Aufbau:
    Diese Linsen gehören zu den modernsten Kontaktlinsentechnologien und stellen insbesondere für Patienten in fortgeschrittenen Stadien oder für jene, die RGP-Linsen nicht vertragen, eine wegweisende Lösung dar. Sie haben einen deutlich größeren Durchmesser als herkömmliche Linsen und liegen – wie der Name schon sagt – auf der Sklera (dem weißen Teil des Auges) auf.


    Kein Kontakt zur Hornhaut (Vaulting):
    Das wichtigste Merkmal skleraler Linsen ist, dass sie die empfindliche, kegelförmig veränderte Hornhaut an keiner Stelle berühren. Stattdessen überbrücken sie die Hornhaut wie eine „Brücke“ und stützen sich auf der weniger sensiblen Sklera ab.


    Anwendung und Flüssigkeitsreservoir:
    Vor dem Einsetzen wird die Linse vollständig mit konservierungsmittelfreier Kochsalzlösung gefüllt. Nach dem Aufsetzen befindet sich die gesamte Vorderfläche der Hornhaut in diesem sterilen Flüssigkeitsreservoir.
    Diese Flüssigkeitsschicht gleicht selbst ausgeprägteste Unregelmäßigkeiten der Hornhaut perfekt aus.


    Vorteile:

    • Außergewöhnlich hoher Tragekomfort, da kein direkter Kontakt mit der Hornhaut besteht
    • Schutz und kontinuierliche Befeuchtung der Hornhaut (besonders geeignet für Patienten mit trockenen Augen)
    • Hervorragende Sehschärfe selbst bei stark fortgeschrittenen und unregelmäßigen Befunden

Hybride Kontaktlinsen

  • Funktionsprinzip:
    Diese Linsen kombinieren die Vorteile zweier unterschiedlicher Linsentechnologien in einem einzigen System. Der zentrale Bereich der Linse besteht – ähnlich wie bei RGP-Linsen – aus einem formstabilen, gasdurchlässigen Material und sorgt für eine klare und scharfe Sicht.

    Der äußere Bereich (der Rand bzw. die „Skirt“) besteht hingegen aus einem weichen Linsenmaterial. Dieser weiche Anteil verbessert den Sitz der Linse auf dem Auge und erhöht den Tragekomfort deutlich.

    Vorteil:
    Sie vereinen die hohe optische Qualität formstabiler Linsen mit dem Komfort weicher Kontaktlinsen.